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Hofgeschichte

Sieben Jahrhunderte Großthalham

Urkunden aus dem Hauptstaatsarchiv, das Pfarreiregister von 1632 bis 1952 und die Chronik der Sanierung – die Geschichte des Hofes ist ungewöhnlich gut belegt.

  1. 1342

    Agnes, Königin von Ungarn und Bayern

    Sie übereignet das Gut Großthalham an das Kloster St. Veit – die erste urkundliche Erwähnung des Hofes.

  2. 1591

    Michael Planck erhält das Lehen

    Der Hof geht als Lehen Großthalham in bäuerliche Hand.

  3. 1592

    Baurecht aus Landshut

    Das Gericht in Landshut verfügt, dass Michael Planck ohne Genehmigung des Klosters St. Veit auf dem Grund Großthalham kein Holz schlagen darf – er darf dort aber ein Gebäude errichten.

  4. 1632–1952

    Chronik aus dem Pfarreiregister

    Über drei Jahrhunderte dokumentieren die Register die Familien, die den Hof bewirtschaftet haben.

  5. 1997

    Familie Musselmann übernimmt

    Haupthaus, Kuhstall und Saustall sind in schlechtem Zustand – der Beginn einer neunjährigen Sanierung.

  6. 1997–2006

    Denkmalgerechte Sanierung

    Die Gebäude werden Stück für Stück instand gesetzt. Aus dem ehemaligen Kuhstall entsteht der Kulturstall.

  7. 2007

    Bauherrenpreis

    Die Sanierung des Vierseithofs wird mit dem Bauherrenpreis ausgezeichnet.

  8. 2008

    Denkmalpreis der Hypo Kulturstiftung

    Zweite Auszeichnung für den Erhalt der historischen Substanz.

  9. ab 2006

    Kontinuierliche Erneuerung

    Ornamente und Wandschmuck werden restauriert – der „laufende Hund“ 2015, der Eselskopf am Giebel zur Straße.

Urkunden aus dem Hauptstaatsarchiv

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Renovierung 1997–2006

Haupthaus, Kuhstall und Saustall – vorher und nachher.

Ehemaliges Haupthaus, 1997
Ehemaliges Haupthaus, 1997
Haupthaus nach der Renovierung, 2006
Haupthaus nach der Renovierung, 2006
Ehemaliger Kuhstall, 1997
Ehemaliger Kuhstall, 1997
Kuhstall nach der Renovierung, 2006
Kuhstall nach der Renovierung, 2006
Ehemaliger Saustall, 1997
Ehemaliger Saustall, 1997
Saustall nach der Renovierung, 2006
Saustall nach der Renovierung, 2006
Ab 2006

Ornamente und Wandschmuck

Seit dem Abschluss der großen Sanierung erneuern wir kontinuierlich weiter: der „laufende Hund“ als umlaufendes Band, die Ornamente an der Fassade und der Eselskopf am Giebel zur Straße.

Ornament alt: „laufender Hund“
Ornament alt: „laufender Hund“
„Laufender Hund“ nach der Restaurierung, 2015
„Laufender Hund“ nach der Restaurierung, 2015
Ornament alt
Ornament alt
Eselskopf am Giebel, neu
Eselskopf am Giebel, neu

Geschichte, in der gefeiert wird

Der Hof ist kein Museum – er wird benutzt. Und das ist der beste Denkmalschutz.